Die große Content-Rettung: Wie TYPO3 eine riesige Legacy-Website in eine zukunftsfähige Plattform verwandelte

Auf dem TYPO3 North America Summit zeigte Kai Unterberg von KM2 >>, wie durch eine automatisierte Migration 50.000 fragmentierte Inhaltselemente auf der Website von Gerresheimer gerettet werden konnten.
Einleitung
Im Mai waren wir gemeinsam mit einigen unserer Partneragenturen beim ersten TYPO3 North America Summit in Atlanta, Georgia. Im Rahmen des Programms hatten wir eigene Slots für Produktdemos eingeplant, in denen die Agenturen ihre Produkte und Projekte vorstellen und die Möglichkeiten von TYPO3 zeigen konnten.
Einen dieser Slots übernahm Kai Unterberg, Inhaber der Düsseldorfer TYPO3-Agentur KM2 >>. Er präsentierte den Relaunch der internationalen Website von Gerresheimer, einem weltweit tätigen Unternehmen im Verpackungs- und Drug-Delivery-Lösungen. Was als klassischer Relaunch begann, entwickelte sich schnell zu einem deutlich größeren Projekt.
Eine Website, die ihrer Struktur entwachsen war
Gerresheimer wünschte sich einen modernen digitalen Auftritt und verbesserte Nutzererlebnisse, wobei TYPO3 weiterhin die Grundlage bilden sollte. Die Website lief jedoch auf einer veralteten TYPO3-Version mit einer veralteten Codebasis, unterstützte drei Sprachen und benötigte neue Integrationen, darunter HubSpot und sechs externe Datenquellen.
Das eigentliche Problem lag im Backend verborgen. Seiten, die im Frontend wie klar gegliederte Abschnitte aussahen, waren im System lose Fragmente: eine einzelne Überschrift, ein separater Text, ein Bild, ein Abstandselement. Nichts verband sie miteinander, sodass das Ausblenden eines Abschnitts die Auswahl von vier Elementen erforderte, was zu Lasten der gestalterischen Konsistenz ging.
Automatisierung der Rettung
Bei rund 50.000 Inhaltselementen pro Sprache hätte eine manuelle Umstrukturierung Monate gedauert – mehr, als das Redaktionsteam oder das Budget verkraften konnten. Stattdessen analysierte KM2 >> Seitentypen wie News, Veranstaltungen und Produktseiten, identifizierte Fragmente, die in einer einheitlichen Reihenfolge zusammen auftraten, und ordnete diese Muster neuen, strukturierten TYPO3-Komponenten zu. Anschließend wurden die Inhalte automatisch migriert und im Seitenbaum neu organisiert.
Bessere Struktur, bessere Userjourneys
Die größte Verbesserung fand im Backend statt. Die Redakteure arbeiten nun mit aussagekräftigen Komponenten, anstatt mit Fragmenten zu jonglieren, und das Designteam profitiert von einheitlicheren Ergebnissen. Das Projekt hat zudem die Sichtweise des Teams auf die User Journeys verändert: Diese hängen ebenso sehr von der Inhaltsstruktur wie vom Design ab. Wie Kai es formulierte:
Das Design hat es sichtbar gemacht; die Struktur hat es möglich gemacht.
Für KM2 >> und Gerresheimer war der Tag der Einführung nicht die Ziellinie, sondern die Grundlage für kontinuierliche Verbesserungen, wobei Schritt für Schritt neue Funktionen und Integrationen hinzugefügt wurden. Mit Kais Worten:
TYPO3 hat dazu beigetragen, das Inhaltschaos in eine Plattform für kontinuierliche Weiterentwicklung zu verwandeln.
Möchten Sie mehr über das Projekt erfahren? Lesen Sie die vollständige Fallstudie oder vernetzen Sie sich mit Kai Unterberg auf LinkedIn.
Wir sehen uns 2027 in Atlanta
Wir freuen uns, bekannt geben zu dürfen, dass der TYPO3 North America Summit am 19. Mai 2027 wieder im Georgia Aquarium in Atlanta stattfindet. Ganz gleich, ob Sie bereits mit TYPO3 arbeiten oder einfach nur neugierig sind, was das System alles kann – wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dabei sind und die wachsende nordamerikanische TYPO3-Community kennenlernen.
Bleiben Sie auf dem Laufenden – weitere Informationen folgen.
